10 ausrangierte Dinge, die man noch zum Nähen braucht!

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10 ausrangierte Dinge, die man noch zum Nähen braucht!

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Für die meisten meiner Nähprojekte muss ich gar keine oder nur sehr wenige Materialien neu kaufen. Das liegt daran, dass ich nichts wegwerfe von dem ich denke, dass man es noch zum Nähen braucht. Das schont nicht nur mein Geld, sondern natürlich auch die Umwelt. Denn so müssen etwas weniger Produkte angefertigt werden und es gelangen weniger Chemikalien im Umlauf, mit denen die neu gekauften Stoffe vermutlich gefärbt worden wären. Also gibt es nur Vorteile daran, wenn man seine alten Sachen recycelt. Damit ihr euren Konsum an neuen Materialien auch reduzieren könnt, nenne ich euch nun 10 Dinge, die ihr vermutlich wegwerfen würdet, aber noch zum Nähen verwenden könnt. Wenn euch noch weitere Sachen einfallen, schreibt sie gerne in die Kommentare.

 

DIY Upcycling Blog

Ich habe mir überlegt, dass ich zukünftig viel mehr Upcyclings und Beiträge wie diesen auf meinem Blog mit euch teilen werde, da mir der Umweltschutz sehr am Herzen liegt und ich das in meinen DIYs wiederspiegeln möchte. Außerdem hat es, wie bereits erwähnt, für euch den Vorteil, dass viele DIYs dadurch günstiger nachzumachen sind, da ihr die Materialien im Idealfall bereits besitzt und sie bei euch nur herum liegen. Desweiteren finde ich es total toll, wenn ich aus alten, ungeliebten Sachen durch ein Upcycling ein neues Lieblingsstück machen kann und ich denke, dass es vielen von euch genauso geht. Schreibt mir doch, wie ihr diese Idee findet.

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Was man noch zum Nähen braucht

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1. Jeanshosen

Alte Jeanshosen gehören für mich zu den Sachen, die ich wirklich ständig zu neuen Dingen vernähe. Es gibt einfach so viele tolle Möglichkeiten, was man aus alten Jeans machen kann. Da der Stoff sehr fest ist, eignet er sich zum Beispiel gut für Taschen oder für Taschenträger. Außerdem gefällt mir Jeansstoff optisch auch sehr gut. Auf meinem Blog findet ihr bereits viele DIYs, welche ich aus alten Jeanshosen gemacht habe. Mein Lieblings DIY aus Jeans ist momentan mein Reiseetui, welches auch bei euch sehr gut angekommen ist. Hier findet ihr alle DIYs aus Jeans von mir.

 

2. Karabiner, Schnallen, Verschlüsse, Schlüsselringe

Karabiner, Schnallen, Verschlüsse und Schlüsselringe solltet ihr auch wirklich niemals wegwerfen, da man sie sehr häufig noch gut verwenden kann. Sie finden wieder besonders häufig Verwendung, wenn ihr Taschen näht. Ein paar Beispiele sind auf meinem Blog mein gehäkelter Schlüsselanhänger, mein PomPom Anhänger, mein aus Schrägbändern gewebtes Täschchen und meine Traumfängerkette. Für all diese DIYs musste ich keine Schlüsselringe, Karabiner etc. kaufen, da ich diese immer aufbewahre.

 

3. Hemden und Blusen

Immer wenn mein Opa oder mein Vater ein altes Hemd haben, welches sie nicht mehr tragen, kommt es in meine Nähecke. Das Schöne an Hemden und Blusen ist nämlich, dass der Stoff meistens nicht elastisch ist und somit gut zum Nähen verwendet werden kann. Besonders gerne nehme ich alte Hemden als Innenfutter für Taschen, da Männerhemden meistens ein eher dezentes Muster haben und aus dünnem Stoff bestehen. Als ein Stoff für außen sind sie mir meistens zu dünn und vom Muster her etwas zu langweilig. Als Innenfutter finde ich Hemden aber wirklich klasse. Für die Innenseite meines Reiseetuis habe ich auch ein altes Hemd verwendet.

 

4. Knöpfe

Wenn ihr schon dabei seid die alten Hemden zu zerschnippeln, könnt ihr auch gleich die Knöpfe abtrennen. Auch die Reserveknöpfe, welche man häufig beim Kauf von Kleidung dazu bekommt, sollten in eure Knopfkiste wandern, wenn ihr das Kleidungsstück aussortiert habt. Vergesst dabei auch nicht die Druckknöpfe.  Wozu man Knöpfe verwenden kann, sollte euch allen klar sein. Auf jeden Fall ist es sicher, dass man sie häufig zum Nähen braucht. Ich habe tatsächlich erst diese Woche zum ersten Mal überhaupt neue Knöpfe gekauft. Wenn ihr dadurch zwar viele Knöpfe habt, aber keine gleichen, ist mein DIY Herz mit Loch und mein DIY Etui genau das Richtige für euch. Jeweils zwei gleiche Knöpfe braucht ihr für das Elch Nackenkissen, eine Türstopperkatze und die dreieckigen Hühner.

 

5. Taschen

Aus alten Taschen kann man so einiges raus holen. Die Reißverschlüsse solltet ihr, sofern sie noch funktionieren, heraustrennen und die Schnallen abschneiden. Auch die Träger solltet ihr aufbewahren, wenn sie noch gut sind. Diese könnt ihr später für eine neue, genähte Tasche verwenden. Auch das Leder kann man noch verwerten. Die Reißverschlüsse könnt ihr für ein neues Täschchen nehmen und das Leder für die dreieckigen Hühner oder die Handyhülle. Schaut bei euren alten Taschen bevor ihr sie wegwerft einfach jedes Teil an und überlegt, was davon noch nützlich sein könnte. Bestimmt findet ihr einiges.

 

6. Gummizüge

In manchen Hosen, wie zum Beispiel Jogginghosen, habt ihr Gummizüge. Wenn ihr die Hose nicht mehr tragt, schneidet den Gummizug heraus und bewahrt ihn auf. Ich bin mir sicher, dass ihr euch darüber mal freuen werdet. Erst gestern habe ich in eine meiner Jogginghosen einen neuen Gummizug einnähen müssen, da dieser ausgeleiert war und ich musste keinen kaufen, da ich bereits welche auf Lager hatte. Auch wenn man Gummizüge vermutlich nicht so häufig verwenden wird, wie die anderen von mir genannten Sachen, kann es in manchen Momenten sein, dass man welche zum Nähen braucht.

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7. Schlüsselbänder

Das schöne an Schlüsselbändern ist, dass man aus ihnen drei Sachen gewinnen kann, die man zum Nähen braucht. Diese drei Dinge sind Gurtband, Karabiner und Schnallen. Karabiner und Schnallen hatten wir bereits. Gurtband kann für einen nützlich sein, wenn ein besonders festes Band benötigt wird.

 

8. Spitze und Borten

Spätestens seitdem Spitze wieder modern ist, solltet ihr diese auf keinen Fall wegwerfen. Die rosarote Spitze auf dem Foto habe ich von einem Top von mir abgeschnitten, da sie mir daran nicht gefallen hat. Mit Spitze kann man wunderbar Kleidung aufpimpen, so wie ich es mit diesem Top und dieser Hose getan habe. Borten finde ich sehr schön, um sie auf Täschchen zu nähen oder auch zum verschönern von Kleidung, wie bei meiner gepunkteten Bluse.

 

9. Gürtel

Bei alten Gürteln könnt ihr zum einen die Verschlüsse verwenden und zum anderen den Gürtel selbst. Je nach dem, wie euer Gürtel ist, kann man ihn als Träger und als Verschluss für Taschen verwenden.

 

10. Schnürsenkel

Schnürsenkel eigenen sich sehr gut, wenn ihr etwas näht, was man später zum Schließen zuziehen soll. So wie zum Beispiel einen Turnbeutel. Ein Schnürsenkel ist dafür das ideale Band, da sie sehr reißfest sind. Ich habe einen Schnürsenkel als Verzierung für mein Kirschkernkissen verwendet.

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Ich hoffe sehr, dass dieser Post interessant und hilfreich für euch war. Mir hat es auf jeden Fall großen Spaß gemacht zu überlegen, welche ausrangierten Dinge ich zum Nähen häufig noch verwende. Wie gesagt, schreibt mir unbedingt in die Kommentare, was ihr immer weiter verwertet und zu was 🙂

Bis bald,

Louisa

 

10 Kommentare

  1. Penny sagt:

    Vielleicht brauchst du Waschlappen? Die kann man aus Handtüchern nähen. Oder aber aus alten Handtüchern, Spültücher machen. Also soritere alte Handtücher aus, nimm die Neuen stattdessen und zerschneide die alten zu handlichen Lappen. nur mit der Nähmaschine und zickzack einfassen. fertig sind Lappen, die keinem gekauften Lappen das Wasser reichen können. Ich liebe sie. so schön griffig. Massig viele, so dass jeden Tag einer in die Wäsche kann und super waschbar.

  2. […] ich euch mit dem Upcycling-Fieber angesteckt habe, solltet ihr unbedingt wissen, welche Dinge ihr niemals wegwerfen solltet, da man sie immer noch zum Nähen verwenden […]

  3. 123-Nadelei sagt:

    Sehr schön anschaulich erklärt, ich mache es ähnlich. Man braucht etwas Platz und Ordnungssysteme dann kann man auch mal spontan losnähen.
    LG Ute

  4. […] Diät- und Detox-Mythen aufgklärt & was man beim Ausmisten aufheben sollte, weil man es noch zum Nähen benutzen […]

  5. Tabea sagt:

    Nahezu mein gesamtes Nähequipment ist quasi Recycling alter Dinge, da ich mir neuen Stoff und Zubehörteile gar nicht leisten kann. Daher kommt mir dein Beitrag gerade recht. – und von mehr Upcycling bin ich auch begeistert!

    Jeans sind auch mein liebster Stoff – gleich neben alter Bettwäsche, weil die so schön große Stücke ohne Nähte liefert 😉
    Metall-Kleinteile hebe ich auch immer auf – ebenso alte Reißverschlüsse und teils auch Klettverschlüsse. Knöpfe fallen leider nur selten an – aber wenn, dann gehören sie MIR 😀

    Gummis sind bei mir, da ich Kleidung EWIG trage, immer so ausgeleihert, dass sie nur noch in den Müll können.

    Schlüsselbänder sammele ich aber auch zum Nähen – und habe da ein DIY-Kameraband letztens draus gemacht. Meinst du, ich soll das Tutorial dazu tippen? Fotos hätte ich vorsichtshalber parat 😉
    Gürtel will ich auch mal verwenden – nur leider habe ich nur hässliche und die, die ich wirklich trage. Und neu kosten die Dinger ja doch meist nicht gerade wenig.

    Danke für den Schnürsenkel-Tipp. Die hebe ich zwar immer auf, aber auf die Idee, damit zu nähen, bin ich noch nicht gekommen.

    Liebe Grüße

    • Freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat und danke nochmal für die Verlinkung :). Bettwäsche habe ich noch nie verwendet, aber den Tipp werde ich mir auf jeden Fall merken. Doof nur, dass ich letztens erst den Großteil meiner Bettwäsche aussortiert habe und somit nur noch zwei besitze.

      Ein Tutorial zu dem Kameraband fände ich echt super, ich überlege nämlich meine mal etwas aufzuhübschen und könnte Inspiration vertragen ;). Was die Gürtel angeht würde ich mal bei den Großeltern nachfragen. Meine Oma hat zumindest sehr viele Gürtel, von denen sie die meisten nicht trägt. Vielleicht hast du ja Glück.

      Liebe Grüße

      • Tabea sagt:

        Vielleicht wollen Familienmitglieder oder Freunde ja irgendwann Bettwäsche loswerden? Manchmal hat man ja Glück.

        Okay, dann werde ich mal meine Oma nach Gürteln fragen… sag mal, hast du eine Idee für neue Handtücher, die man einfach nicht braucht?

        Liebe Grüße

        • An Familienmitglieder hatte ich noch gar nicht gedacht, danke für den Tipp.

          So spontan fällt mir nur ein, dass man aus einem hübschen Handtuch ein Kissenbezug machen könnte. Es ist ja sowieso gerade im Trend, dass Kissenbezüge aus einem flauschigen Material sind. Ich werde aber nochmal drüber nachdenken und vielleicht fällt mir ja noch was besseres ein ; )

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